erlebnis ridinger

1698 - 1998

Eine  der  allerfrühesten  selbst  gestochenen  Arbeiten

15. Der Stier mit der Glocke. Radierung nach Johann Heinrich Roos (Otterberg, Pfalz, 1631 – Frankfurt/Main 1685). Zwischen 1724 + 1728. Bezeichnet: Ioh. Hein. Roos inv. et del. / Elias Ridinger sculpsit Aqua forti. 26,8 x 31,3 cm.

Thienemann + Schwarz 798. – Vgl. die Roos-Zeichnung im Gegensinn G.1672 in Augsburg, erstmals veröffentlicht im Ausstellungskatalog Meisterzeichnungen des deutschen Barock, ebda. 1987, Nr. 55. – Blatt 2 der gegenüber der ersten „weit gelungenere(n)“ zweiten und zugleich größten der drei vom Meister nach Roos gearbeiteten Folgen.

Der herrliche Druck der Sammlung Frisch in einem offensichtlichen Zwischenzustand mit unterstellter Adreß- und Nummernfortnahme in der Mitte.

Mit typographischem Wasserzeichen und stellenweise noch leichtem Facettenschmutz. – Leicht stockiger Rand, der dreiseits 6,5-7 cm und oben 2,4 cm mißt. – Verso der Frisch’sche Sammlungs-Stempel.

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